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<pre>Zehn Punkte hat Schalke 04 nach 11 Spieltagen auf dem Konto. Das ist genauso viel wie Samstag-Gegner Nürnberg bislang verbucht.  <p> Spätestens jene Enttäuschung sorgte für die Erkenntnis, dass es die Schwaben jenseits der Mercedes-Benz-Arena nicht nur an der erforderlichen Stabilität vermissen lassen. Vor allem auch das Fehlen der daheim zu spürenden Willensstärke bricht dem Team auswärts regelmäßig das Genick.  <p>  Welch ein Feuerwerk an Nebelkerzen das Führungspersonal hier zündete, stellte dabei insbesondere der angebliche Stolz über die starke Abwehrleistung klar — immerhin war die laut Eberl „defensiv sehr ordentliche“ Leistung am allerwenigsten auf dem eigenen Mist gewachsen. <p> Diese Parallelen haben vorerst aber noch den nicht ganz unwichtigen Schönheitsfleck, dass Bayer eben erst einmal das direkte Duell gewinnen muss, um sich wieder bis auf Sichtweite heranzuschieben — im Falle einer Pleite nähme der Rückstand dagegen schon ziemlich bedenkliche Formen an. <p>  Die Leipziger begannen zwar furios und führten auch zur Pause mit 1:0, aber „wir haben die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschlafen“, ärgerte sich Mittelfeldspieler Diego Demme. In dieser Phase gelang Schalke der Ausgleich, der am Ende den Leipzigern zwei Punkte kostete.  </pre>


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<pre>Viel schlimmer als die Niederlage hat die Freiburger allerdings die Verletzung von Nicolas Höfler getroffen, der mit einem Innenbandriss für die restliche Hinrunde ausfallen wird.  <p> Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich der FCB in Leipzig sicherlich ganz besonders ungern eine Blöße geben möchte. Selbst dem aufrichtigsten Willen droht am Samstag abermals die bereits zuletzt angezogene Handbremse im Wege zu stehen.  <p>  Immerhin könnte es durchaus auf die zumeist hochgeklappten Visiere der Herausforderer zurückzuführen sein, dass am Ende fast immer die Bundesligisten triumphierten — die sich nach einer enttäuschend verlaufenen Saison zunächst einmal auf das Vermeiden von kapitalen Fehlern konzentrierten. <p> Quoten Stand vom 26.02.2019, 17:45 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. <p>  – Auch Christoph Kramer hatte den Eindruck gewonnen, dass die jüngste Leistung in der Allianz Arena ein bisschen zu dünn gewesen war.  </pre> 


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<pre> Somit ehrt es die Spieler zwar zweifelsohne, dass sie sich jüngst um das Zuschaustellen besonders inniger Harmonie bemühten; angesichts der noch ganz am Anfang stehenden Saison würden wir trotzdem nicht darauf wetten, dass der geschlossene Burgfrieden bis zum Frühjahr hält.  <p> Auch die aktuelle Heimbilanz lässt nicht darauf schließen, dass sich daran nun im fünften Anlauf zwingend etwas ändern muss; angesichts erst einer gegen den FC Schalke erlittenen Schlappe kamen die Breisgauer bislang gegen so gut wie jeden Besucher mit weitgehend heiler Haut davon.  <p>  Bereits am vorigen Spieltag sollten gegen die abstiegsgefährdeten Mainzer drei Zähler mitgenommen werden. Doch es kam ganz anders. Statt mit drei Punkten im Gepäck reisten die Bullen mit drei Gegentreffern zurück nach Sachsen. <p>  Guardiolas Fähigkeit, taktisch punktgenau auf mögliche Brandherde zu reagieren, wird dem Spitzenreiter auch im Borussia-Park einen erfolgreichen Auftritt sichern: Namentlich sein Gladbacher Gegenüber ist wohl noch zu grün, um dem spanischen Meister das Wasser zu reichen. <p>  Dass die Leverkusener ihre Ausbeute der ersten sechs Spieltage bei den Norddeutschen binnen von nur 90 Minuten fast verdoppeln konnten, scheint das drängendste Problem von Roger Schmidt zu lösen — zuvor hatten sich Aufwand und Ertrag oft genug in einem ungesunden Verhältnis zueinander befunden.  </pre>


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<pre> – Christian Günter mochte nicht verleugnen, dass der Sieg gegen Mainz auch schmeichelhafte Züge trug.  <p> Vor allem bei der jüngsten Pleite in der BayArena agierten die Mainzer viel zu ängstlich, wovon nicht zuletzt eine Bilanz von 20:3 Torschüssen zu Gunsten der Werkself zeugt.   <p> Umso positiver ist dafür die Bilanz der Breisgauer im eigenen Stadion. Erst zwei Niederlagen musste der SC Freiburg im heimischen Schwarzwaldstadion hinnehmen und mit bloß elf erhaltenen Gegentoren stellen sie die drittbeste Heimdefensive. <p>  Dieser stellte nicht nur Schalkes Abwehrspieler Matija Nastasic in der 66. Minute per Video-Entscheid vom Platz, sondern er nahm eine bereits gezeigte Rote Karte gegen VfL-Stürmer Wout Weghaus wieder zurück.  <p> Am vergangenen Spieltag setzte es eine 0:2-Heimpleite gegen Hertha BSC. Damit hat Köln 11 der bisherigen 13 Liga-Spiele verloren und ziert einsam das Tabellen-Ende.  </pre>


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<pre> Andererseits drohen die Freiburger schon vollauf damit beschäftigt sein, ihr eigenes Päckchen durch das Schwarzwald-Stadion zu tragen; schließlich werden die Gastgeber bereits seit Wochen von nicht minder heftigen Verletzungssorgen heimgesucht.  <p> Beispielhaft zeigt das Beispiel vom einstigen Edel-Joker Petersen, wie beherzt derzeit jeder Ersatzmann für die verletzten Leistungsträger in die Bresche springt: Mit seinem Dreierpack widerlegte der Stürmer in Köln den Verdacht, lediglich für die Kurzstrecke geeignet zu sein.  <p>  Umso größer seine Freude über den verdienten Dreier: „Von zwei guten Mannschaften waren wir die etwas bessere. Wir haben uns heute das Quäntchen Glück erarbeitet und auch verdient, weil wir sehr viel investiert haben“, lobt Hasenhüttl, laut dem RB das Momentum wieder auf seine Seite gezogen habe. <p>  Demnach habe seine Mannschaft das Leder in der neutralen Zone immer wieder „absichtlich zum Gegner“ gespielt, um bei den ansonsten drohenden unkontrollierten Ballverlusten nicht mit einem Male völlig blank zu stehen.  <p> „Das ist eine ekelhafte Mannschaft“, schimpfte etwa HSV-Mittelfeldspieler Lewis Holtby. Doch genau so sehr wie über die Ingolstädter Gangart ärgerte er sich auch über die eigene zaghafte Leistung. „Wir waren nicht bissig genug.“  </pre>


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